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Ein Auszug einiger Bachelor-, Diplom- oder Masterarbeiten

 

Verwertung von Treibsel

Beschreibung, Validierung und Bewertung von Ident- und Wiegesystemen in der kommunalen Abfallwirtschaft

Betrachtung der Verwertungsmöglichkeiten von Feinmaterial aus der Abfallbehandlung unter Berücksichtigung verschiedener Stoffströme    

Untersuchung der Abwasserströme der Wilhelmshavener Raffinerie-gesellschaft MBH, um den bei der Abwasserreinigung anfallenden Klärschlamm nach TA-Siedlungsabfall entsorgen zu dürfen

Schwachstellenanalyse der DSD-Sortieranlage der GMA in Breinermoor Artikel lesen

 

Verwertung von Treibsel

Jährlich werden mehr als 100.000 m3 Gräser, Pflanzenteile, Holzreste, Kunststoffe und andere Materialien an der Nordseeküste angeschwemmt. Diese stellen wegen der Gefährdung der Grasnarbe eine massive Bedrohung der Deiche dar. Seit Inkrafttreten des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz gilt Treibsel als pflanzlicher Abfall zur Verwertung.

Diese Masterarbeit beschäftigt sich mit der anaeroben Behandlung des Substrates Treibsel. Inhalt und Ziel dieser Arbeit ist die Untersuchung, ob eine Trocken- oder Naßvergärung von Treibsel eine ökologische wie ökonomische Alternative zu den bisher angewendeten Verfahren darstellt.

Beschreibung, Validierung und Bewertung von Ident- und Wiegesystemen in der kommunalen Abfallwirtschaft

Auf Grundlage der Kreislaufwirtschaft geht Abfallvermeidung vor Abfallverwertung und Abfallbeseitigung. Laut Landesgesetz darf jede Kommune ihre Abfall-gebührensatzung selber gestalten. Bei der Bemessung der Abfallgebühr steht die Kommune im Konflikt zwischen Kostendeckung, der Gleichbehandlung aller Bürger, Wirtschaftlichkeit und dem gesetzlich geforderten Anreiz zur Abfallvermeidung. Im Rahmen dieser Arbeit sollte untersucht werden, ob durch Nutzung eines Identsystems oder eines Ident- und Wiegesystem das Restmüllvolumen sinkt und die Menge recycelbarer Stoffe steigt.

Identsysteme dienen dazu Sammelbehälter eindeutig zu identifizieren und einem Objekt/Haushalt zuzuordnen. Die daraus erhobenen Daten können bei der Abfall-gebührenveranlagung berücksichtigt werden und ein abfallvermeidendes Verhalten  mit geringeren Gebühren belohnt werden.

Betrachtung der Verwertungsmöglichkeiten von Feinmaterial aus der Abfallbehandlung unter Berücksichtigung verschiedener Stoffströme

Trotz vielseitiger Technologien im Bereich der Abfallbehandlung fallen auch in einem abfalltechnisch hochentwickelten Land wie der BRD große Mengen an nicht verwerteter Abfälle an. Aufgrund der Änderung des Deponierechtes 2005 dürfen diese Abfälle, die zumeist einen hohen Anteil an Organik aufweisen, ohne Vorbehandlung nicht mehr abgelagert werden. Diese Abfälle können teilweise auch aufgrund des Schadstoffgehaltes (Chlor, Schwermetalle), der Geometrie und aufgrund des Heizwertes (zu hoch oder zu niedrig) auch nicht in MVA´s thermisch entsorgt werden. Im Rahmen dieser Diplomarbeit sollten alternative Behandlungsverfahren ermittelt werden, um so eine weitere/kostengünstige Verwertung oder Deponierung sicherzustellen.

Untersuchung der Abwasserströme der Wilhelmshavener Raffinerie-gesellschaft MBH, um den bei der Abwasserreinigung anfallenden Klärschlamm nach TA-Siedlungsabfall entsorgen zu dürfen

Bei einer Klärschlammentsorgung wurden erhöhte Schwermetallgehalte im Vergleich zu den Zuordnungskriterien der TA Siedlungsabfall im Klärschlamm nachgewiesen. Besonders die Schwermetalle As und Hg traten durch zu hohe Gehalte im Eluat des verpreßten Schlammes hervor. Dieses engte die Auswahl an ablagerungsfähigen Deponien ein und brachte zudem hohe Entsorgungskosten mit sich. Als Schwermetallquelle kamen Hilfsstoffe, Zusatzstoffe, Ballastwasser der Schiffe, Korrosionserscheinungen an Prozeßanlagen und das Rohöl selbst, in Frage. Im Rahmen dieser Arbeit sollte der Verursacher der Schwermetallbelastung im Klärschlamm nachgewiesen werden.

Schwachstellenanalyse der DSD-Sortieranlage der GMA in Breinermoor

In der DSD-Sortieranlage werden Leichtverpackungen aus den Sammlungen des Dualen Systems sortiert. Es entstehen Werkstofffraktionen, die Weißblech, Aluminium, Folien, Hohlkörper aus Kunststoff, Mischkunststoffe, Getränkekartons oder sonstige Verbunde enthalten. Die DSD-Sortieranlage besteht aus folgenden Anlagenteilen: Sackaufschneider, Siebtrommel, Handklaubung, Überbandmagnetscheider, Wirbelstromscheider, Dosenpresse, Ballenpresse, Fördertechnik. Im Rahmen dieser Arbeit sollte die Ursache für entsprechende Anlagenausfälle (Stillstandzeiten) untersucht und geklärt werden.